Online Reisemarkt im Wandel

Der Online Reisemarkt hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Und nach der wohl grössten internationalen Krise für die Tourismus-Industrie ziehen seit den letzten Wochen auch in der Schweiz die Buchungen endlich wieder ein bisschen an. Aktuell sind gerade Malediven Reisen besonders gefragt un das hat seine Gründe. Wir erklären warum welche Destinationen besonders angesagt sind und wie sich der Online Reisemarkt in den nächsten Monaten entwickeln könnte.

Malediven Insel
Aktuell sehr gefragt: Die Reisedestination Malediven

Nach wie vor ist die Verunsicherungen bei Reisenden extrem hoch, denn viele haben während der Pandemie schlechte Erfahrungen gemacht und haben Buchungen für Reisen getätigt, welche sie in der Folge von Corona Massnahmen dann nicht antreten konnten. Und nicht selten wurde das Geld von Airlines und weiteren Leistungsanbietern mit fadenscheinigen Begründungen nicht zurück erstattet. In der Folge dieser Umstände hat sich das Buchungsverhalten für Reisen komplett verändert. Noch vor zwei Jahren wurden Ferien in der Schweiz viele Monate vor Reiseantritt gebucht. Die Reisebüros stellten oft Reisen zusammen, welche dann erst im nächsten Jahr durchgeführt wurden.

Heute werden Reisen kurzfristig gebucht, Kunden prüfen erst die aktuelle Lage in der jeweiligen Wunsch-Destination und buchen dann nur wenige Wochen vor Abflug ein entsprechendes Angebot. Auf Grund der unsicheren Lage dürften Reisebüros mit Beratung wieder an Beliebtheit gewonnen haben. Die reinen Online-Portale bieten zu wenig Sicherheit und können oftmals die elementarsten Fragen nicht beantworten.

Reisen online buchen
Buchungsverhalten: Aktuell ist persönliche Beratung bei REisen wichtiger als der Preis.

Die Nachfrage nach Destinationen wie den Malediven, Seychellen und Mauritius stark gewachsen. Das ist kein Wunder, bergen die kleinen Inselstaaten doch ein kleineres Risiko sich mit Viren anzustecken. Mindestens wird diese Meinung von vielen Touristen geteilt. Die Malediven erlauben ausserdem auch ungeimpften Gästen den Zutritt zu ihrem Land, es ist lediglich ein negatives PCR Testergebnis bei der Einreise vorzuweisen. Auf den kleinen Paradies-Inseln selbst kann der Kontakt zu anderen Touristen auf ein Minimum beschränkt werden. Jede Partei hat ihr eigenes separates Wasser- oder Strandbungalow und das Essen kann entweder direkt auf das Zimmer gebucht werden oder es findet so gestaffelt statt, dass sich die Touristen beim Anstehen am Buffet nie auf die Füsse treten.

Thailand Strand Affe
Thailand: Noch geniesst der Affe den Strand ohne Touristen

Unter dem Strich klafft bei der gesamten Reisebranche und insbesondere bei Langstrecken-Destinationen immer noch ein grosses Loch in den Kassen. Denn extrem wichtige Destinationen in Südostasien (Thailand, Indonesien, Vietnam, Kambodscha etc.) sind immer noch nicht oder nur sehr umständlich bereisbar. Dazu kommen die USA, welche ihre Grenzen voraussichtlich erst im November 2021 für Touristen öffnen werden. Kanada ist zwar schon bereisbar, Saison ist aber erst im Sommer.

Für die Schweizer Outbound Reisebranche bleibt zu hoffen, dass sich die internationale Lage weiter entspannt und wichtige Destinationen wie Australien, Neuseeland, Thailand und die USA bald wieder ohne grössere Einschränkungen bereist werden können. Die SWISS hat unter folgendem Link eine Weltkarte mit entsprechenden Einreisebestimmungen von allen Ländern veröffentlicht.

Die besten Onlineshop-Systeme

Durch die Digitalisierung, den technischen Fortschritt und die Corona-Krise werden Onlineshops für Unternehmen immer wichtiger. Über das Internet können Verluste minimiert und potenzielle Kunden gewonnen werden. Der digitale Marktplatz bietet verschiedene Vorteile. Hier können Produkte und Dienstleistungen viel schneller, effizienter und bequemer angeboten und verkauft werden. Jedes Unternehmen, egal ob StartUp oder Grosskonzern, sollte einen Onlineshop mit seinen Vertriebskanälen und Möglichkeiten nutzen. Um einen Onlineshop betreiben zu können, benötigen Unternehmen ein passendes Onlineshop-System. Sie müssen eine passende E-Commerce Website bestimmen, auf dem der Onlineshop veröffentlicht werden kann. Um einen Überblick zu bekommen, werden im Folgenden verschiedene Onlineshop-Systeme näher beschrieben und miteinander verglichen.

1. Shopware

shopware logo

Allgemeine Übersicht

Shopware stellt ein Onlineshop-System dar, mit denen Unternehmen einen individuellen Onlineshop mit verschiedenen Designs gestalten können. Das Onlineshop-System ist besonders in Deutschland, Österreich und der Schweiz beliebt und weit verbreitet. Das Besondere an diesem Onlinesystem ist die einfache Usability. Es eignet sich sowohl für Fortgeschrittene und für Anfänger. Die Bedienung ist einfach und intuitiv und eine Online-Shop kann individuell erstellt und eingerichtet werden. Mit den verschiedenen Marketing-Tools können die Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens optimal vertrieben und verkauft werden.

Vorteile

  • Shopware eignet sich besonders für StartUps und kleine Unternehmen.
  • Das Onlineshop-System besitzt eine einfache Bedienung und eine übersichtliche Benutzeroberfläche.
  • Es stehen viele Responsive Templates (Design Vorlagen) zur Verfügung.
  • Tools, um Verkäufe und Bestellungen zu analysieren.
  • Marketing-Tools für optimale Werbemassnahmen.
  • Produkte und Dienstleistungen können optimal präsentiert werden.

Nachteile

  • In der kostenlosen Version können nur ein paar Funktionen und Features genutzt werden. Die meisten sind nur in der kostenpflichtigen Version verfügbar.
  • Shopware eignet sich nur für den deutschsprachigen Raum.

Kosten

Shopware gibt es in drei Versionen:

Standard: Die Standard-Version ist kostenlos und eignet sich besonders für Einsteiger.

Professional: Die Professional-Version kostet ca. 199 Euro im Monat. Der Vorteil im Gegensatz zur Standard-Version ist, dass Unternehmen auf mehrere Funktionen und Features zugreifen können, z. B. Self-Host, CMS Funktionen und erweiterte Vertriebskanäle.

2. Shopify

Allgemeine Übersicht

Shopify ist ein All in One Onlineshop-System, das für verschiedene Zwecke genutzt werden kann. Unternehmen können mit dem Onlineshop von Shopify einfach und schnell einen individuellen digitalen Shop entwerfen. Wie bei Showare ist die Bedienung relativ einfach. Es sind also keine Vorkenntnisse erforderlich.

Vorteile

  • Shopify ist einfach und schnell zu bedienen und besitzt eine übersichtliche Benutzeroberfläche.
  • Unternehmen können bei der Erstellung eines Onlineshops auf verschiedene Vorlagen und Designs zurückgreifen.
  • Der Administrationsbereich ist ebenfalls übersichtlich gestaltet.
  • Über Shopify werden die meisten Zahlungsmethoden unterstützt.
  • Über die App ist Shopify erweiterbar.

Nachteile

  • Ausser für Shopify Payments fallen für andere Zahlungsmethoden kleine Transaktionsgebühren an.
  • Einschränkung bei der Pflege des Contents auf dem Blog von Shopify.

Kosten

Jedes StartUp oder jeder Grosskonzern kann Shopify zwei Wochen kostenfrei testen. Danach können sich Unternehmen zwischen drei Modellen entscheiden:

Basic: Basic Shopify kostet monatlich 29 Dollar, in einem Jahresvertrag nur 26 Dollar. Hier können Unternehmen auf die meisten Funktionen zugreifen.

Shopify: Diese Version kostet 79 Dollar im Monat, im Jahresvertrag 71 Dollar. Der Unterschied zum Basic Tarif sind die niedrigeren Transaktions- und Kreditkartengebühren sowie das Nutzen von Reports und Geschenkgutscheinen.

Advanced: Diese Version kostet 299 Dollar im Monat, im Jahresvertrag 261 Dollar. Hier können Unternehmen alle Funktionen und Features nutzen.

3. WooCommerce

woo commerce logo

Allgemeine Übersicht

WooCommerce ist eine Form von WordPress. Unternehmen können dieses Onlineshop-System kostenlos über das WordPress Dashboard nutzen. Natürlich gibt es auch kostenpflichtige Versionen, die man nutzen kann, wodurch Unternehmen weitere Funktionen und Tools nutzen können. WooCommerce ist ein übersichtliches System und eignet sich perfekt für den digitalen Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen.

Vorteile

  • WooCommerce lässt sich einfach einrichten und konfigurieren.
  • WooCommerce können Anfänger und Fortgeschrittene über das Dashboard von WordPress bedienen.
  • Über WooCommerce können Unternehmen weitere Plugins von WordPress nutzen.
  • Es können jede Art von Onlineshops mit WooCommerce erstellt werden.

Nachteile

  • WooCommerce können Unternehmen nur mit WordPress nutzen.
  • Das Einrichten von Zahlungsmethoden kann kompliziert sein.

Kosten

WooCommerce kann kostenlos genutzt werden. Unternehmen, die einen komplexen Shop einrichten möchten, sollten sich aber für eine Extended-Version entscheiden. Unternehmen können verschiedene Themes oder Extensions zusätzlich dazu buchen. In der kostenlosen Version können Unternehmen auf 14 Themes zugreifen. Zusätzliche Themes kosten 39,90 Dollar jährlich und die Themes bis zu 150 Dollar jährlich. Unternehmen müssen also genau abwägen, welche Funktionen und Features für das eigene Geschäft von Vorteil sind.

4. Ecwid

ecwid logo

Allgemeine Übersicht

Ecwid stellt kein normales Onlineshop-System dar, sondern ein Shop-Plug-In. Unternehmen können das System für Drupal und WordPress Websites nutzen und Web-Präsenzen erstellen und Angebote für Produkte und Dienstleistungen individuell zu platzieren. Die kostenfreie Version ist ziemlich eingeschränkt.

Vorteile

  • Das Plug-In ebnet den Weg in das E-Commerce Business. So können Unternehmen erste Erfahrungen sammeln.
  • Einfache und schnelle Konfiguration und Einrichtung

Nachteile

  • Kostenlose Version bietet nur wenig Funktionen, z. B. maximal zehn Produktangebote.
  • Für deutschsprachige Gebiete keinen Service.

Kosten

Neben der kostenlosen Version gibt es Ecwid Venture für 15 Dollar, Ecwid Business für 35 Dollar und Ecwid Unlimited für 99 Dollar.

5. E-Pages

e-pages logo

Allgemeine Übersicht

E-Pages ist ein innovatives Onlineshop-System, das sich auch für Anfänger eignet. Mit dem System kann ein umfangreicher und professioneller Onlineshop erstellt werden. Unternehmen können, je nach Version, zwischen zehn und 25.000 Produkten über den Onlineshop vertreiben.

Vorteile

  • Automatische Updates.
  • Einfache Installation und Einrichtung.
  • Umfangreiche Funktionen bei verschiedenen Versionen.

Nachteile

  • Für Anfänger schwierig, das passende Modell/Version zu finden.

Kosten

Unternehmen können das System einen Monat kostenlos testen. Danach können sie sich zwischen verschiedenen Modellen und Versionen entscheiden: maximal 100 Produkte für 15 Euro im Monat (NOW S), maximal 1.000 Produkte für 25 Euro im Monat (NOW M), maximal 10.000 Euro für 50 Euro monatlich (NOW L) und unbegrenzte Produkte für 75 Euro monatlich (NOW XL). Bei jedem Modell können Unternehmen verschiedene zusätzliche Funktionen und Features, z. B. Marketing-Tool, nutzen. Bei NOW L sind zwei Sprachen verfügbar und bei NOW XL bis zu 15.

Fazit

Jedes der oben genannten Onlineshop-Systeme hat seine Vor- und Nachteile. Ecwid, E-Pages und Shopware eignen sich für Start-Ups und kleinere Unternehmen besonders gut. Shopify, Shopware und WooCommerce eignen sich eher für grössere Firmen. Natürlich kann jedes System von einem StartUp und einem Grosskonzern für einen Onlineshop genutzt werden. Es ist wichtig, dass man sich über die eigenen Anforderungen und Wünsche Gedanken macht. So wird man eine fundierte Entscheidung bei der Wahl eines passenden Onlineshop-Systems treffen.

Volatile Suchvolumen in der Krise

Das Jahr 2020 wird als ein einzigartiges in die Geschichte der Menschheit eingehen. In kaum einem anderen Jahr wurden so viele Konventionen und Gewohnheit über den Haufen geworfen wie in diesem. Auch im E-Commerce Bereich und insbesondere bei den Suchvolumen hat das Jahr eindeutige Spuren hinterlassen. Wir haben mit einem Branchen-Spezialisten gesprochen, welcher einen erfolgreichen E-Commerce Shop zum Thema FFP2 Masken kaufen betreibt. Viel Spass mit seiner Analyse zum Jahr 2020!

Wie war das Jahr für Schweizer Anbieter von Schutzausrüstung?

Google Trends: FFP2 Suchbegriffe Schweiz
Google Trends: Suchvolumen für “Masken-Begriffe” in der Schweiz

Wir blicken auf ein im wahrsten Sinn vom Wort bewegendes Jahr zurück. Nach einem normalen Jahresbeginn brach im Februar / März 2020 die erste Welle des Coronavirus aus. Auch wenn der Bund am Anfang der Pandemie der Bevölkerung empfohlen hatte auf Schutzmasken zu verzichten, so begannen sich doch sehr viele Leute privat mit Schutzmaterial einzudecken. Da Masken in dieser Zeit absolute Mangelware waren, schossen die Preise in die Höhe und es wurden nicht selten CHF 30.- bis CHF 40.- für 50 Ex. konventionelle Hygienemasken des Typs IIR verlangt. Zum Vergleich: Heute ist das gleiche Produkt für CHF 7.- bis CHF 15.- zu haben. Am 1. Februar 2020 startete der Schweizer Bundesrat mit der Kampagne „So schützen wir uns“ mit welcher aber das Tragen von Masken noch nicht empfohlen wurde. Am 6. Juli wurde dann eine schweizweite Maskenpflicht verordnet, welche am Anfang vor allem für den öffentlichen Verkehr galt.

Darauf folgten sehr ruhige Sommermonate, in welchen viele glaubten, dass sich das Virus mit den warmen Temperaturen für immer verabschieden würde. Doch weit gefehlt.

Zweite Welle im Oktober

Im Oktober wurde die Schweiz erstaunlich ungefasst mit voller Wucht von der zweiten Welle getroffen. Bei den Suchvolumen in Google Trends ist dieser Ausschlag markant sichtbar. Die kälteren Tage brachten das Virus zurück in die Schweiz und die Bevölkerung deckte sich in den Onlineshops mit Schutzmasken ein.

Im November schien sich die Lage wieder etwas zu beruhigen, doch das war nur die Ruhe vor dem Sturm. Denn schon bald sollten die Fallzahlen in ganz Europa wieder steigen und es wurden die ersten Mutationen des Virus entdeckt. So tauchte die Englische, Südafrikanische und Brasilianische Mutation des Corona Virus auf. Und diese sollen bedeutend ansteckender sein und sich somit schneller verbreiten.

FFP2 Peak auf Ende Jahr

Google Analytics: Auch hier sind die Suchvolumen gut sichtbar

Über die Festtage verordnete Österreich als erstes Land in Europa eine FFP2 Maskenpflicht. Dieser Maskentyp war bis anhin noch wenig gefragt und wird bis heute vom Schweizer Bundesrat für Privatpersonen nicht empfohlen. Er wird insbesondere beim Pflegepersonal eingesetzt. Auch in Deutschland wurde das Thema FFP2 immer stärker in den Medien behandelt was schliesslich in Bayern durch die erste generelle FFP2 Tragpflicht gipfelte. Diese Informationen drangen über die Medien natürlich auch bis zur Schweizer Bevölkerung durch und alle, welche sich besonders gut schützen wollten, deckten sich in den Onlineshops mit FFP2 Atemschutzmasken ein.

Fazit

Das Jahr war für uns im E-Commerce Bereich sehr aufregend und die Nachfrage war ausserordentlich volatil. Da die meisten Schutzprodukte aus Fernost kommen, bestand die grosse Herausforderung darin, eine adäquate Menge zu bestellen und an Lager zu führen. Nicht zu viel und nicht zu wenig war in diesem Jahr fast ein Ding der Unmöglichkeit. Das Suchvolumen für Masken pendelte zwischen tief und extrem hoch hin und her. Ausserdem sieht man in Google Trends auch sehr gut wie sich das Suchverhalten innerhalb des Jahres verändert hat: Wurde anfangs Jahr vor allem nach „Schutzmasken“ und „Mundschutz“ gegoogelt, so wurden diese Top-Begriffe auf Ende Jahr vom “FFP Peak” abgelöst. Es bleibt spannend: Zur Zeit kann niemand genau sagen, was die Impfung bringt und wie sich die Verbreitung der Krankheit und somit das Bedürfnis nach Schutzmaterial entwickeln wird. Wir bleiben mit unserem E-Commerce Shop dran und versuchen uns auf alle Eventualitäten vorzubereiten.

Welche E-Commerce Produkte sind erfolgreich?

So wählen Sie die richtigen Produkte für Ihre E-Commerce-Website

Sie möchten eine E-Commerce-Website eröffnen, sind sich aber nicht sicher, was Sie verkaufen sollen? Ihr Online-Geschäft besteht aus vielen separaten Teilen, die alle zusammenarbeiten müssen, z. B. Marketing, Inventar und Finanzen. Jedes Teil wird direkt von der Art der Produkte beeinflusst, die Sie verkaufen. Dies bedeutet, dass Ihr Unternehmen ohne eine solide Produktlinie vor dem Beginn eines harten Kampfes steht. Wenn Sie nicht wissen, was Sie verkaufen, können Sie die anderen Aspekte Ihres Online-Shops nicht planen. Es ist wahr, dass die Entscheidung, welche Produkte verkauft werden sollen, ziemlich schwierig sein kann, da buchstäblich Millionen von Optionen zur Auswahl stehen. Darüber hinaus müssen Sie sicherstellen, dass es einen Markt für Ihre Produkte gibt und dass Sie mit dem Verkauf tatsächlich Geld verdienen können.

Yogamatten: Einer der grossen E-Commercetrends im 2020

Ausserdem sind die von Ihnen verkauften Produkte ein wesentlicher Faktor für die Gestaltung anderer Details, die sich auf Ihr Online-Geschäft auswirken. Wenn Sie sich beispielsweise für den Verkauf von Kühlschränken entscheiden, wie werden Sie diesen massiven Artikel im ganzen Land versenden? Oder, wenn Sie Wein verkaufen, mit welchen rechtlichen Einschränkungen sind Sie beim Verkauf an verschiedene Bundesstaaten und Regionen konfrontiert? Gibt es zusätzliche Steuern, die gezahlt werden müssen?

Erfolgreiche E-Commerce Produkte

Im Folgenden listen wir Ihnen die derzeit besten E-Commerce Produkte auf, die somit die meisten Suchanfragen im Monat erhalten und damit am profitabelsten für Ihren Shop sind.

Peel-Off Gesichtsmasken

Suchen Sie nach einem Trendprodukt für die Schönheitsbranche? Peel-Off-Gesichtsmasken verzeichnen bei Google Trends und Amazon ein zunehmendes Interesse. Laut Suchdaten von Keywords Everywhere erhält der Begriff ,,Peel-Off-Gesichtsmaske” mehr als 30.000 Suchanfragen pro Monat. Nachforschungen haben auch ergeben, dass das Keyboard auf YouTube über 5 Millionen Aufrufe erhalten hat. Dies zeigt Ihnen, dass die Nachfrage nach diesem Produkt besonders gross ist und Sie dementsprechend eine gute Chance haben, viel Geld zu verdienen, wenn Sie solche Masken in Ihrem Onlineshop anbieten.

Fitnessbänder

Fitnessbänder haben sich schnell zu einem der meistverkauften Produkte im Internet entwickelt, was keine Überraschung ist. Angesichts der obligatorischen staatlichen Schliessung von Fitnessstudios auf der ganzen Welt gibt es einen wachsenden Trend bei Heimtrainingsgeräten. Pro Monat sind über 600.000 Suchanfragen im Monat zu verzeichnen.

Yogamatten

Auch Yogamatten verkaufen sich seit einiger Zeit gut. Aufgrund der wachsenden Beliebtheit im Yoga und des zunehmenden Bewusstseins für die gesundheitlichen Vorteile wird die Yogamattenindustrie bis 2025 auf rund 18 Milliarden US-Dollar geschätzt. Dieser Anstieg wird auch von Google Trends bestätigt. Im Monat gibt es nämlich über 190.000 Suchanfragen zu diesem Keyword.

Wie wählt man die richtigen Produkte aus?

Zunächst ist es wichtig, eine profitable Nische zu finden. Es gibt viele E-Commerce-Seiten, aber die Menschen finden immer noch Nischen, in denen sie Gewinne erzielen können. Wenn sie beispielsweise Wein verkaufen möchten, sollten Sie sich für eine bestimmte Marke konzentrieren. Je kleiner der Markt ist, desto geringer ist die Konkurrenz und desto höher wiederum ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Produkte verkaufen. Dann sollten Sie unbedingt die Trends überprüfen. Wenn Sie nur ein Produkt verkaufen möchten und sich nicht darum kümmern, was es ist, können Sie bei Amazon, eBay, Facebook Marketplace und anderen grossen E-Commerce-Plattformen nachsehen, was aktuell ist. Sie können aber auch selbst Nachforschungen anstellen, um zu schauen, wie viel Suchanfragen es monatlich für ein bestimmtes Produkt gibt.

Onlinehandel in der aktuellen Lage

Das Jahr 2020 wird in die Geschichte eingehen, haben die aktuellen Ereignisse doch unser aller Leben grundsätzlich verändert. Das hat und hatte natürlich auch Einfluss auf den E-Commerce Bereich. So sind Webseiten, welche zum Mundschutz kaufen auffordern wie Pilze aus dem Boden geschossen, denn die Nachfrage nach Schutzausrüstung stieg innerhalb weniger Wochen derart in die Höhe, dass die Lager schon bald leer waren. Anfangs Jahr kam es zu einem regelrechten Masken Engpass, was Privatpersonen und Gesundheitseinrichtungen gleichermassen zu spüren bekamen. Die Regierung aller Länder setzten alle Hebel in Gang um an das begehrte Gut, welches meistens in China produziert wird, heranzukommen. Gerade in der Schweiz profitierten von dieser Ausnahmesituation einige Jungunternehmer, welche dank ihrer gut gepflegten Kontakte in Fernost eine frühzeitig grosse Mengen an Schutzmasken sicherten und diese danach mit viel Gewinn an Regierungen verkaufen konnten.

E-Commerce Schutzausrüstung

Steigende Online Nachfrage

Jetzt im Herbst und während der zweiten Coronawelle, hat sich der Markt etwas beruhigt, auch wenn die Nachfrage immer noch ziemlich hoch ist. Nach wie vor gibt es viele Onlineshops, welche auf das E-Commerce Produkt Masken setzen. Doch weshalb ist dieser Markt interessant? An erster Stelle steht immer die Nachfrage und diese ist auch aktuell für Schutzausrüstung besonders hoch. Wer sich also online gut positioniert, der profitier von sehr vielen Usern, welche den Webshop besuchen. Kann man dann noch eine hohe Vielfalt an Produkten anbieten und entsprechen diese den gewünschten Qualitäts-Standards, dann steht einen grossen Geschäft nicht mehr viel im Weg. Denn ein weiterer Vorteil dieses Produkts ist die lange Haltbarkeit und vor allem das tiefe Gewicht. Schutzausrüstung besteht in der Regel aus leichtem Kunststoff oder Vlies und kann per Paketpost ziemlich günstig und problemlos verschickt werden.

Die Gefahren dieses Marktes liegen aber in der grossen Volatilität: Denn die Nachfrage hängt überdurchschnittlich stark von der aktuellen Lage ab. Wird beispielsweise wie in Italien eine Maskenpflicht für den gesamten öffentlichen Raum ausgesprochen, so steigt die Nachfrage nach Masken umgehend in ungeahnte Höhen. Bleiben die Fallzahlen tief und werden vom den Regierungen keine weiteren Massnahmen verordnet, so sinkt die Nachfrage sofort und die Händler bleiben auf den eingekauften Produkten sitzen. In Sachen E-Commerce gibt es zu diesem Markt übrigens ein Novum, welches ebenfalls einen grossen Einfluss auf die Vermarktung hat. Google, Facebook, Instagram, aber auch Xing und Linkedin verbieten Werbung für Schutzausrüstung. Das hat zur Folge, dass die Suchergebnisse in diesem Bereich werbefrei sind und nur die organischen Platzierungen zählen. Weitere Informationen zu den Werberichtlinien von Google finden Sie unter folgendem Link: https://support.google.com/google-ads/answer/9811449?hl=de

Das perfekte E-Commerce Produkt

Das perfekte E-Commerce Produkt verkaufen können – welcher Händler träumt nicht davon? Eins gleich vorweg: das perfekte Produkt gibt es nicht, schon gar nicht für immer!

Man kann aber durchaus Produkte finden, die sich lukrativ verkaufen lassen. Wichtig ist die ständige Beobachtung des Marktes. Und natürlich die eigene Kundschaft. Nur wer seine Kunden ganz genau kennt und weiss wie sie ticken, kann ihnen das richtige Produkt zur richtigen Zeit anbieten.

Gerade im E-Commerce eignen sich kleinere und handliche Produkte, die man gut lagern und ohne grossen Aufwand verpacken kann. Der Nachteil: meistens ist die Konkurrenz gross und die Marge gering. Deshalb kann sich ein Blick über den Tellerrand lohnen. Das perfekte E-Commerce Produkt als einziger Händler am Markt zu vertreiben klingt verlockend, bleibt aber eine Vision.

Mit Nebenprodukten die Nische finden

E-Commerce Produkte
Nichts alle Produkte eignen sich für E-Commerce

Wenn der Markt mit ähnlichen Produkten überschwemmt ist, kann es hilfreich sein, nach einer passenden Nische zu suchen. Doch wie findet man überhaupt eine geeignete Nische und lohnt sie sich auch auf Dauer?

Vom Suchen und finden der Nische
Mit dem Finden von Dingen ist es ja immer so eine Sache. Meist passiert das Ganze dann doch eher zufällig. Das Finden einer Nische bedarf jedoch einer gewissen Vor- und Nachbereitung. Zu tausenden Produkten muss analysiert und recherchiert werden, bevor sich überhaupt ein Nischenprodukt für den exklusiven Verkauf findet. Dies muss man dann nur noch strategisch sinnvoll platzieren. Produktkategorien mit grossem Potenzial gibt es viele. Der Versand von Lebensmitteln dürfte – nicht nur wegen Corona – in den nächsten Jahren verstärkt zunehmen. Bisher gibt es zwar schon einige Lieferdienste, sie versenden aber nicht bundesweit, sondern liefern in der Regel nur regional. Wer hier also bundesweit als erster ausrollen kann, ist nicht nur ganz klar vorne, sondern auch oben mit dabei!

… bis es andere auch verkaufen …
Dieser Vorgang dauert in der Regel nicht sehr lange. Oft sind es nur wenige Tage, manchmal vielleicht ein paar Wochen. Doch irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem auch andere an dem einst gut recherchierten Nischenprodukt mitverdienen wollen. Die Quelle für den Bezug ist schnell offengelegt – das war es es dann auch schon mit der Exklusivität. Vielleicht wird die Nische doch mehr überschätzt als ihr lieb ist. Oder der Suchende sieht etwas in ihr was andere noch nicht mal erahnt haben – dann könnte sie ein echter Verkaufsschlager werden – natürlich nur für kurze Zeit!

Nach E-Commerce kommt Q-Commerce
Q-Commerce steht für “quick commerce”, also vereinfacht gesagt: schnelleren E-Commerce. Der Onlinehandel ist hart, rauh und vor allem schnell. Vor allem für den, der ihn betreibt. Für die Kunden kann das nur Vorteile haben. Nahezu alles kann fast schon in Echtzeit bestellt werden. Genau so als würde man noch im klassischen Ladengeschäft einkaufen, nur eben ohne Generve. Doch bei der Sparte Lebensmittel haben die Händler noch nicht die optimale Lösung gefunden. Doch egal welche Produkte verkauft werden, im E-Commerce ging es schon immer um Schnelligkeit. Und so ist es nur logisch, dass es in der Zukunft nicht mehr E- sondern Q-Commerce heisst!