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Onlinehandel in der aktuellen Lage

Das Jahr 2020 wird in die Geschichte eingehen, haben die aktuellen Ereignisse doch unser aller Leben grundsätzlich verändert. Das hat und hatte natürlich auch Einfluss auf den E-Commerce Bereich. So sind Webseiten, welche zum Mundschutz kaufen auffordern wie Pilze aus dem Boden geschossen, denn die Nachfrage nach Schutzausrüstung stieg innerhalb weniger Wochen derart in die Höhe, dass die Lager schon bald leer waren. Anfangs Jahr kam es zu einem regelrechten Masken Engpass, was Privatpersonen und Gesundheitseinrichtungen gleichermassen zu spüren bekamen. Die Regierung aller Länder setzten alle Hebel in Gang um an das begehrte Gut, welches meistens in China produziert wird, heranzukommen. Gerade in der Schweiz profitierten von dieser Ausnahmesituation einige Jungunternehmer, welche dank ihrer gut gepflegten Kontakte in Fernost eine frühzeitig grosse Mengen an Schutzmasken sicherten und diese danach mit viel Gewinn an Regierungen verkaufen konnten.

E-Commerce Schutzausrüstung

Steigende Online Nachfrage

Jetzt im Herbst und während der zweiten Coronawelle, hat sich der Markt etwas beruhigt, auch wenn die Nachfrage immer noch ziemlich hoch ist. Nach wie vor gibt es viele Onlineshops, welche auf das E-Commerce Produkt Masken setzen. Doch weshalb ist dieser Markt interessant? An erster Stelle steht immer die Nachfrage und diese ist auch aktuell für Schutzausrüstung besonders hoch. Wer sich also online gut positioniert, der profitier von sehr vielen Usern, welche den Webshop besuchen. Kann man dann noch eine hohe Vielfalt an Produkten anbieten und entsprechen diese den gewünschten Qualitäts-Standards, dann steht einen grossen Geschäft nicht mehr viel im Weg. Denn ein weiterer Vorteil dieses Produkts ist die lange Haltbarkeit und vor allem das tiefe Gewicht. Schutzausrüstung besteht in der Regel aus leichtem Kunststoff oder Vlies und kann per Paketpost ziemlich günstig und problemlos verschickt werden.

Die Gefahren dieses Marktes liegen aber in der grossen Volatilität: Denn die Nachfrage hängt überdurchschnittlich stark von der aktuellen Lage ab. Wird beispielsweise wie in Italien eine Maskenpflicht für den gesamten öffentlichen Raum ausgesprochen, so steigt die Nachfrage nach Masken umgehend in ungeahnte Höhen. Bleiben die Fallzahlen tief und werden vom den Regierungen keine weiteren Massnahmen verordnet, so sinkt die Nachfrage sofort und die Händler bleiben auf den eingekauften Produkten sitzen. In Sachen E-Commerce gibt es zu diesem Markt übrigens ein Novum, welches ebenfalls einen grossen Einfluss auf die Vermarktung hat. Google, Facebook, Instagram, aber auch Xing und Linkedin verbieten Werbung für Schutzausrüstung. Das hat zur Folge, dass die Suchergebnisse in diesem Bereich werbefrei sind und nur die organischen Platzierungen zählen. Weitere Informationen zu den Werberichtlinien von Google finden Sie unter folgendem Link: https://support.google.com/google-ads/answer/9811449?hl=de

Das perfekte E-Commerce Produkt

Das perfekte E-Commerce Produkt verkaufen können – welcher Händler träumt nicht davon? Eins gleich vorweg: das perfekte Produkt gibt es nicht, schon gar nicht für immer!

Man kann aber durchaus Produkte finden, die sich lukrativ verkaufen lassen. Wichtig ist die ständige Beobachtung des Marktes. Und natürlich die eigene Kundschaft. Nur wer seine Kunden ganz genau kennt und weiss wie sie ticken, kann ihnen das richtige Produkt zur richtigen Zeit anbieten.

Gerade im E-Commerce eignen sich kleinere und handliche Produkte, die man gut lagern und ohne grossen Aufwand verpacken kann. Der Nachteil: meistens ist die Konkurrenz gross und die Marge gering. Deshalb kann sich ein Blick über den Tellerrand lohnen. Das perfekte E-Commerce Produkt als einziger Händler am Markt zu vertreiben klingt verlockend, bleibt aber eine Vision.

Mit Nebenprodukten die Nische finden

E-Commerce Produkte
Nichts alle Produkte eignen sich für E-Commerce

Wenn der Markt mit ähnlichen Produkten überschwemmt ist, kann es hilfreich sein, nach einer passenden Nische zu suchen. Doch wie findet man überhaupt eine geeignete Nische und lohnt sie sich auch auf Dauer?

Vom Suchen und finden der Nische
Mit dem Finden von Dingen ist es ja immer so eine Sache. Meist passiert das Ganze dann doch eher zufällig. Das Finden einer Nische bedarf jedoch einer gewissen Vor- und Nachbereitung. Zu tausenden Produkten muss analysiert und recherchiert werden, bevor sich überhaupt ein Nischenprodukt für den exklusiven Verkauf findet. Dies muss man dann nur noch strategisch sinnvoll platzieren. Produktkategorien mit grossem Potenzial gibt es viele. Der Versand von Lebensmitteln dürfte – nicht nur wegen Corona – in den nächsten Jahren verstärkt zunehmen. Bisher gibt es zwar schon einige Lieferdienste, sie versenden aber nicht bundesweit, sondern liefern in der Regel nur regional. Wer hier also bundesweit als erster ausrollen kann, ist nicht nur ganz klar vorne, sondern auch oben mit dabei!

… bis es andere auch verkaufen …
Dieser Vorgang dauert in der Regel nicht sehr lange. Oft sind es nur wenige Tage, manchmal vielleicht ein paar Wochen. Doch irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem auch andere an dem einst gut recherchierten Nischenprodukt mitverdienen wollen. Die Quelle für den Bezug ist schnell offengelegt – das war es es dann auch schon mit der Exklusivität. Vielleicht wird die Nische doch mehr überschätzt als ihr lieb ist. Oder der Suchende sieht etwas in ihr was andere noch nicht mal erahnt haben – dann könnte sie ein echter Verkaufsschlager werden – natürlich nur für kurze Zeit!

Nach E-Commerce kommt Q-Commerce
Q-Commerce steht für “quick commerce”, also vereinfacht gesagt: schnelleren E-Commerce. Der Onlinehandel ist hart, rauh und vor allem schnell. Vor allem für den, der ihn betreibt. Für die Kunden kann das nur Vorteile haben. Nahezu alles kann fast schon in Echtzeit bestellt werden. Genau so als würde man noch im klassischen Ladengeschäft einkaufen, nur eben ohne Generve. Doch bei der Sparte Lebensmittel haben die Händler noch nicht die optimale Lösung gefunden. Doch egal welche Produkte verkauft werden, im E-Commerce ging es schon immer um Schnelligkeit. Und so ist es nur logisch, dass es in der Zukunft nicht mehr E- sondern Q-Commerce heisst!